Einfach Eltern® FamilySteps – wie geht’s nach der Ausbildung weiter?

Meine kranken Kinder haben mich in dieser Woche dahin gerafft und dann zusätzlich noch angesteckt, weshalb ich streng genommen zu spät dran bin, mit dem dritten Teil über die Ausbildung zum FamilySteps Coach.

Teil 1 brachte euch eine schöne, bunter Bilderstrecke und Stimmen der Teilnehmer zum Praxiswochenende

Teil 2 waren Infos pur – ich habe euch so ziemlich alles aufgeschrieben, was ihr wissen wollt / müsst / solltet, wenn ihr euch für die Ausbildung interessiert.

Theorie und Praxiswochenende habe ich abgelegt, vor mir liegt die praktische Prüfung, die – wie bereits in Teil 2 beschrieben – Zuhause erstellt und per Video eingesendet werden kann. Insgesamt hat man nach dem Praxiswochenende maximal 3 Monate Zeit, die Prüfung abzulegen – sehr kulant, wie ich finde.

Doch Tatsache ist, dass mit bestandener praktischer Prüfung weitere Vorteile auf den/die Kursleiter/-in wartet. Und einige, die ich besonders nennenswert finde, habe ich euch im heutigen letzten Teil zusammengetragen.


imageWie geht es nach bestandener Prüfung weiter?

Nachdem die Prüfung von Bianca und Nadine abgesegnet ist, erhaltet ihr eine Rückmeldung. Ihr  wechselt von der reinen Facebook- Infogruppe für alle, die Kursleiter/-in werden wollen, zur Gruppe der aktiven Kursleiter (geschlossene Gruppe) und könnt direkt mit dem Netzwerken und Austauschen loslegen.

Außerdem gehen ein paar Pakete auf die Reise: ihr erhaltet 1.500 Flyer und ein Roll Up von FamilySteps, mit denen ihr direkt für euer Marketing loslegen könnt. Das bedeutet: nach bestandener Prüfung kann es theoretisch direkt losgehen! Das aufwändige und teure Erstellen der grafischen Arbeiten und das drucken lassen entfällt!

 

 

 

 

Schon vor der Prüfung…

…könnt ihr euch auf die Suche nach Räumlichkeiten machen, die ihr für eure Kurse anmieten wollt. Dafür benötigt ihr erstmal keine Flyer. In meiner Stadt habe ich Kontakt aufgenommen zu einem Familienzentrum, einem Yoga Studio und in der nächsten Woche stehen die Träger für Kindertageseinrichtungen auf dem Zettel. Jeder, der einen kinderfreundlichen Raum für Kurse anbietet, ist potenzieller Partner. Ebenfalls bereits vor bestandener Prüfung kann der Online-Auftritt geplant werden. Ihr könnt eure Website oder Facebook-Page planen und gestalten und ein eigenes Logo entwerfen lassen – wenn ihr eine so gute Leistung für die Prüfung plant, dass ihr auch besteht 😉

Bitte bedenkt unbedingt, dass FamilySteps ein ganz neues Konzept ist und noch nicht lange besteht. Ein Blick über die Suchfunktion der Website zeigt, dass die aktuellen Kursleiter nicht breit über das Land gestreut sind – was für jeden, der jetzt einsteigt, eine riesige Chance ist. 

 

Als Beispiel:

Im Umkreis von 50 km finden sich 2 Kursleiterinnen, die BabySteps Kurse anbieten. Das bedeutet eine schöne Möglichkeit, sich zu vernetzen und wiederum eine riesige Chance für mich, die FamilySteps Kurse zu etablieren. Hamburg zählt für mich so ein bisschen zum „Ballungsgebiet“ der Kursleiter – klar. Es ist die Einfach Eltern®-Heimat und dort wird ausgebildet. Dort ist die Trageschule Hamburg, die Nähe zu Kaltenkirchen ist da… Aber geht mal spaßeshalber auf eure Stadt und schaut euch die Umgebung an. Es wird euch zeigen: JETZT ist die Zeit 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die Kosten?

Zum Verdienst als Kursleiter/-in findet ihr alle Infos in der Infomappe, die ihr euch natürlich nach Teil 1, spätestens aber nach Teil 2 angefordert habt. Die Kosten, die anschließend als Coach anfallen, also Raummieten, evtl. Verbrauchsmaterial, Nebenkosten, Equiment, Sprit und weitere, die bleiben bei euch. Rechnet jede Miete und jede Ausgabe also genau durch und legt fest, ob sie sich rentieren. Vergesst nicht die Anforderung einer gewerblichen Steuernummer beim Finanzamt (die Kursleitertätigkeit ist lt. Gewerbeamt Dortmund kein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung) und legt euch alle Belege zur Seite – ihr braucht sie am Ende eines Jahres für die Steuer.

 

 

 

Wie es für mich weitergeht

Diese Woche hat uns ganz schön viel Kraft gekostet. Ich stehe noch nicht lange auf freiberuflichen Beinen und falle noch immer sehr tief, wenn ich falle. Ich habe oft krank bis nachts am Rechner gesessen weil die Aufträge erledigt werden und die Artikel fertig gestellt und zur Prüfung gegeben werden mussten. Das alles mit kranken Kindern und einem Vollzeit berufstätigen Mann. Und doch freue ich mich so sehr auf diese neue Herausforderung, dass ich die Mittagspausen zum Telefonieren mit möglichen Locations genutzt habe. Es geht in die Verhandlung. Bald schon werde ich einen perfekten Raum gefunden und gemietet haben und die Prüfung ablegen. Ich bin mir sehr sicher, dass letzteres nicht weit entfernt ist (Equipment ist schon da 😉 ) und 2017 für mich auch als Coach los geht. Bis dahin stehen noch einige tolle Projekte an und viele viele Ideen, die es gilt in die Tat umzusetzen. Ich freue mich so sehr auf viele neue Menschen, auf neue Gesichter und viele Kinder und ich werde mit ganz viel Enthusiasmus und Empathie in diese neue Chance starten.

Und wer weiss – vielleicht könnte ich ja einige von euch begeistern, euch unserem Team anzuschließen. Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn die Karte bald voller FamilySteps Stecknadeln wäre!

Und ihr? Haben wir euch anstecken können? Liebäugelt ihr vielleicht sowieso schon eine Weile mit der Ausbildung und könnt es jetzt gar nicht mehr erwarten? Ich würde mich riesig freuen, bald viele neue Kollegen und Kolleginnen kennen zu lernen!

 

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Zum Abschluss meiner Reihe über meine Erfahrung mit der Ausbildung möchte ich noch ein wirklich warmes und riesengroßes Dankeschön an Bianca und Nadine aussprechen, die mir in dieser doch eigentlich kurzen Ausbildung unglaublich viel gegeben haben! Allem voran eine Chance, meine Familie und meinen Beruf ganz neu zu vereinbaren.

Ihre Art, die Inhalte und das Konzept an die Teilnehmer/-innen weiter zu geben ist sicherlich einzigartig und etwas ganz Besonderes. Ich bin froh und dankbar, Teil der FamilySteps-Family zu sein.

 

Ihr habt einen Teil verpasst? Kein Problem:

Teil 1: Einfach Eltern® FamilySteps – nie wieder….

Teil 2: Einfach Eltern® FamilySteps – alle Infos für Interessenten

Teil 3: (dieser hier) Einfach Eltern® FamilySteps – wie geht’s nach der Ausbildung weiter?

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